Kleine Medienkritik am Beispiel VW-Porsche

Falls es jemand noch nicht mitbekommen haben sollte: Porsche möchte (bzw. kann) VW nicht mehr übernehmen und strebt deshalb eine Fusion an.

Diese eigentlich doch recht spannende Nachricht verarbeiten die großen Presseportale leider ziemlich gleichmäßig:

Dass SPON und WELT nicht nur den exakt gleichen Titel, sondern auch noch das gleiche Symbolfoto nutzen, spricht dabei leider Bände.

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2 Kommentare

  1. Erstellt am 6. Mai 2009 um 23:32 | Permanent-Link

    Na gut aber bei reinen Informationsartikeln, zu denen man ja soviel Hintergründiges auch nicht immer Recherchieren kann, finde ichs nicht so schlimm wenn die sich da stark an die Agenturvorlagen anlehnen. Nur halt unglücklich, wenns dermaßen exakt wird.

  2. Erstellt am 7. Mai 2009 um 06:11 | Permanent-Link

    Hast Du bei google news noch nie den link „alle xxx Artikel” ausprobiert?

    In (gefühlt) 50% aller Fälle findet man den nahezu wortgleichen Text, mitunter sogar die gleichen Fehler. Ich erinnere nur an den „Stabsoberhauptgefreiten”, der sich beim Spiegel, in der FAZ, bei n-tv, der kölnischen Rundschau, dem Hamburger Abendblatt, der Welt, dem Trostberger Tagblatt … gefunden hat.

    Ausserdem kann ja das umformulieren ins Auge gehen, wenn man die Stellen in der Redaktion zu sehr zusammenstreicht:

    http://blog.markus-ritter.de/2008/02/19/der-splitter-und-der-balken/

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