Verspäteter Aprilscherz: Übergewicht als „Schlüsselfaktor” gegen den Klimawandel

20. April 2009
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Ich finde Klimaschutz wichtig. Um das gleich einmal klarzustellen. Und ich finde auch, dass allgemein ein Umdenken einsetzen muss, um unseren Planeten nicht zu überfordern und unseren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Umwelt überlassen zu können. Bessere Wärmeeinsparmaßnahmen, Förderung regenerativer Energien, weniger Automobilverkehr und so weiter. Dazu gehört auch Verzicht: der Westen hat jahrelang sehr gut auf Kosten der Natur gelebt.

Was britische Forscher nun aber laut der WELT angeblich verkündet haben, das ist einfach nur grotesk: dünne Menschen seien besser fürs Klima, deshalb müsse Übergewicht als „Schlüsselfaktor” gegen den Klimawandel betrachtet werden. Im Klartext: Menschen sind das Problem. Logischerweise müsste als nächstes Geburtenkontrolle als Schlüsselfaktor gegen den Klimawandel erkannt werden. Man darf gespannt sein, welche „Wissenschaftler” als erstes auf diese glorreiche Idee kommen.

Manchmal kann man sich einfach nur an den Kopf fassen. Eine Genossin hat es sehr treffend auf den Punkt gebracht: „Warum klonen wir nicht gleich den sportlichen, nicht rauchenden und überhaupt von allen Lastern befreiten Menschen, der wenig Freizeit braucht und viel arbeiten kann und der nicht älter 65 wird?„


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