Statement von Wolfgang Michal zum Carta-Konflikt

Wolfgang Michal hat an alle AutorInnen von Carta eine E-Mail geschrieben, in der er seine Sicht der Dinge im Carta-Konflikt schil­dert. Ich bringe den kompletten Brief an dieser Stelle unkom­men­tiert: Liebe Autorinnen, liebe Autoren, am 10. September hatte Tatjana Brode, die Vorsitzende des Vereins Carta e.V., einen Brief zum bevor­ste­henden weiter­lesen

Uns geht’s doch gut

„In Deutschland gibt es keine schweren Probleme, uns geht es sehr sehr gut und deshalb gibt es keinen Bedarf, sich weiter­ge­hend mit Politik zu beschäf­tigen und sich zu enga­gieren.” So kann man in der Mittelschicht denken. Die Unterschicht denkt leider zu ihrem Schaden auch so, die obere Oberschicht denkt leider weiter­lesen

Prädikat Quotenfrau

Wie jetzt? Die Quote ist diskri­mi­nie­rend und das sei schlimm? Aber nicht doch! Die Quote ist diskri­mi­nie­rend und das ist auch richtig so. Als Quotenfrau an einen Vorstandsposten zu kommen, als Quotenfrau einem Mann vorge­zogen zu werden, als Quotenfrau einen Platz auf einem Podium zu besetzen – das ist alles keine Schande. weiter­lesen

Die Mannschaft und die Gauchos

Ich bin kein Fußballfan. Ich gucke gerne mal ein Fußballspiel, aber im Großen und Ganzen ist das eine andere Welt für mich. Ich lebe sozu­sagen in einer nicht­fuß­bal­le­ri­schen Parallelgesellschaft. Viele Fußball-Rituale sind mir fremd, sie passen nicht zu mir und meinem Leben. Aber ich weiß, dass es sie gibt und weiter­lesen

Anti-Potemkinsche Dörfer: Von der Feigheit einer Suchmaschine

Sie müssen Itanagar nicht kennen. Es ist zwar, immerhin, die Hauptstadt einer der 29 Provinzen des Milliarden-Reiches Indien, Arunachal Pradesh, aber mit nur 35.000 Einwohnern mit Abstand die kleinste aller indi­schen Provinzhauptstädte. Aber wenn Sie von China aus mit Google Maps suchen, KÖNNEN sie Itanagar nicht kennen. Die Stadt, und weiter­lesen

Ein Zurück zum Konzert der Mächte würde neue Unsicherheit schaffen

Der Westen im Allgemeinen und die Bundesregierung im Besonderen hätten sich in den vergan­genen Jahren mehr um eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit Russland bemühen sollen. Dieses Versäumnis wollte Außenminister Steinmeier mit seinem Amtsantritt korri­gieren: In Anknüpfung an die von ihm entwi­ckelte Modernisierungspartnerschaft plante er gleich zu Beginn seiner Amtszeit entspre­chende weiter­lesen