Es ist gut, dass die Berechnung der Sätze, die für ein “menschenwürdiges Existenzminimum” notwendig sind, künftig transparent erfolgen muss.
Weiterhin ist klar: der im Grundgesetz begründete Sozialstaats-Gedanke ist richtig und notwendig.
Gleichzeitig ist ebenfalls wahr: wer arbeitet, muss mehr in der Tasche haben als der, der nicht arbeitet.
Dieses Ziel erreicht man jedoch nicht dadurch, dass man Sozialleistungen kürzt – sondern indem man alles dafür tut, dass Löhne wieder steigen.
Deshalb sind Mindestlöhne ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft und der sozialen Gerechtigkeit.
